Ratgeber

Es gibt Aufkleber, die extra dafür hergestellt worden sind, sich nur mühevoll und mit hohem Zeitaufwand entfernen zu lassen. In unserem Ratgeber haben wir die besten Haushaltstipps für Sie zusammengestellt, die Aufkleber auf Waren und Verpackungen rückstandslos entfernen lassen. Klicken Sie sich auch durch unsere Auflistung von Zubehör, die Sie bei der Beseitigung von Kleberesten unterstützen.



Eigenschaften:
  • Material des Aufklebers:
  • Bei der Wahl der richtigen Entfernungsmethode ist erst einmal die Beschaffenheit des Etiketts zu berücksichtigen. Ein Aufkleber aus Kunststoff lässt sich meist in einem Stück durch vorsichtiges abziehen entfernen, wobei ein Papieretikett meist mit mehr Zeitaufwand verbunden ist, da es beim Entfernen schnell zerreißt.

  • Material des Untergrunds:
  • Auch die Strutkur des Untergrunds spielt eine entscheidende Rolle. Auf einer rauen, unbehandelten Oberfläche (z.B. Holz) lässt sich ein Aufkleber meist besser entfernen, als auf einer glatten Ebene, wie z.B. auf Metall-, oder Glasoberflächen.

  • Material des Klebstoffs:
  • Unabhängig vom Material des Etiketts ist auch der verwendete Klebstoff ein entscheidender Bestandteil für die Beseitigung von Aufklebern. Insgesamt kursieren bis auf dem Markt und in der Industrie bis zu 30 Klebstoffe mit den unterschiedlichsten Eigenschaften.

    Fazit: Aufgrund der verschiedenen Kritieren gibt es das eine Haushaltsmittel nicht. Wählen Sie ihr Haushaltsmittel überlegt anhand der drei relevanten Eigenschaften aus.



    Kostengünstige Hausmittel
  • Wasser:
  • Für manche ist Wasser als Helfer schon ganz selbstverständlich und deswegen unbedingt an erster Stelle zu nennen. Mit etwas zusätzlichem Spülmittel kann Wasser dabei helfen den Klebstoff oder die Oberfläche von Papieretiketten zu entfernen, um so auch den Weg frei für andere Haushaltsmittel zu machen.

  • Fön:
  • Als effektiver Helfer hat sich mit Sicherheit der Heißluftfön bewährt. Durch die heiße Luft lassen sich Schmelzklebestoffen leicht entfernen, wenn man ihn erwärmt. In Kombination mit einem Etikettenschaber (oder Glas- und Keramikschaber) lässt sich der Vorgang meist beschleunigen und das Ergebnis verbessern.

  • Nagellackentferner:
  • Der Nagellackentferner ist im Grunde genommen nichts weiters als hautverträgliches Löse- oder Verdünnungsmittel aus der Industrie. Er kann bei der Enfernung von Kleberesten unterstützen, sollte aber nur auf Oberflächen verwendet werden, die sich mit dem Mittel vertragen. Also Vorsicht: Z.B. auf Baumwolle oder bestimmten Kunststoffen können ungewollte chemische Reaktionen wie Verfärbung auftreten. Alternativ lässt sich auch Reinigungsbenzin verwenden.

  • Fett/ Öl:
  • Fett- und ölhaltige Mittel wie Margarine, Öl oder Butter helfen bei fettlöslichen Klebestoffen. Auch hier sollte darauf geachtet werden, ob sich das verwendete Mittel mit dem Untergrund verträgt.

  • Tiefkühl-/ Eismethode:
  • Auch mit niedrigen Temperaturen lassen sich Klebestoffe entfernen. Der bewährte Haushaltstipp zeigt u.a. bei bei Kautschukgummiklebstoff Erfolg. Alternativ lässt sich die Behandlung auch mit einem Eiswürfel oder einem Kältespray durchführen. Dabei werden die Gummireste solange gefroren, bis dieser porös und bröckelig wird. Oftmals lassen sich die Reste dann einfach abbürsten. Die Methode eignet sich auch hervorragend bei der Entfernung von Kaugummi.